Eigentlich hatte Bersu eine Karriere im Vertrieb vor Augen. Doch dann kam es anders: Durch einen Hackathon wurde sie auf CGI aufmerksam, startete als Werkstudentin und stieg nach ihrem Master als Consultant ein. Heute ist Bersu im Innovations- und Changemanagement tätig und unterstützt beim Aufbau eines Innovation Lab. Im Interview erzählt sie, warum sie ihre Arbeit liebt und sich bei CGI besonders wertgeschätzt fühlt.

Hallo Bersu, du bist vor knapp drei Jahren als Werkstudentin zu CGI gekommen. Wie kam der Kontakt zustande?

Ich habe damals in Ansbach Innovation und Entrepreneurship studiert und an einem Hackathon teilgenommen. In unserem Pitch haben wir gezeigt, wie sich Hasskommentare mithilfe von KI finden und in einem Dashboard anzeigen lassen. Damit haben mein Team und ich den Hackathon gewonnen! Im Anschluss ist CGI auf mich zugekommen und hat mich zu einem Gespräch eingeladen. Von den elf Leuten in meinem Studiengang waren bereits drei andere als Werkstudierende bei CGI. Das hat mich neugierig gemacht.

„Es muss immer von beiden Seiten ein Match sein.“

Womit hat dich CGI überzeugt?

Das Vorstellungsgespräch bei CGI war das coolste, das ich jemals hatte! Meine Gesprächspartner sind sehr auf mich als Person eingegangen, nicht nur auf die Skills. Es war ihnen wichtig, dass ich ins Team passe. Nur zehn Minuten nach dem Gespräch kam schon der Anruf, dass sie mich haben wollen. Es muss immer von beiden Seiten ein Match sein – und das war es.

Ging es schon in deiner Zeit als Werkstudentin um Innovationsmanagement?

Ja, von Beginn an. Als Werkstudentin habe ich ein Landesministerium beim Innovationsmanagement unterstützt und eine Idee von Anfang bis Ende begleitet. Das war echt cool, und ich habe viel gelernt. Für diesen Kunden bin ich auch heute noch aktiv.

„Mein Arbeitsalltag? Sehr abwechslungsreich!“

Nach deinem Master bist du als Consultant bei CGI eingestiegen. Wie sah dein neuer Arbeitsalltag aus?

Vor allem sehr abwechslungsreich! Ich hatte erwartet, dass ich sehr viele Möglichkeiten haben werde – und so war es auch. Neben meinem Kundenprojekt habe ich Prozesse aufgesetzt, im Bereich Architektur unterstützt, Projekt-Dashboards aufgebaut, Marktsichtungen durchgeführt, war an KI-Projekten beteiligt, bin auf Messen gewesen ... Zusätzlich habe ich einige Zertifizierungen erworben: in IT-Service-Management, Projektmanagement, agilem Arbeiten sowie einem Architektur-Framework.

Bersu Erdemir steht mit anderen Tierpflegern vor dem Tierheim Nürnberg/Fürth

Nebenbei habe ich mich schon immer stark in CSR-Initiativen von CGI eingebracht. Zum Beispiel habe ich Weihnachtsgeschenke für die Tafel in München gepackt, mit einer Kollegin eine Aktion für das Nürnberger Tierheim organisiert und mich beim bundesweiten Vorlesetag engagiert. Solche Aktivitäten werden bei uns sehr gefördert.

Nach einem Jahr hast du bereits das nächste Level erreicht und bist jetzt Lead Consultant. Wie hat sich dein Aufgabenspektrum dadurch verändert?

Insgesamt übernehme ich jetzt mehr Verantwortung in Projekten. Ich bin tiefer eingebunden und arbeite auch in Ausschreibungsprozessen mit. Zudem mache ich gerade Zertifizierungen in den Bereichen Cloud und KI-Verständnis und gehöre unserem KI-Kompetenzzentrum an. Ich freue mich außerdem, dass ich daran mitarbeiten darf, eines unserer Innovation Labs neu auszurichten. Auch das ist sehr spannend.

„Ich werde gesehen. Das ist für mich echte Wertschätzung.“

Ist Consulting für dich ein Traumberuf?

Inzwischen ja! Eigentlich dachte ich immer, ich gehöre in den Vertrieb. Aber dann habe ich gemerkt, dass mir das zu einseitig ist. Ich habe einen Mix gesucht – und der Job als Werkstudentin im Consulting war perfekt. Consulting hat vertriebliche Aspekte, ist aber sehr vielseitig. Wenn ich mich morgens an den Laptop setze, weiß ich nie, was mich erwartet. Das liebe ich!

Was gefällt dir besonders an CGI?

Ich finde es gut, dass bei uns kaum Hierarchien zu spüren sind. Wenn unser Senior Vice-President im All Hands Meeting sagt: „Kommt auf mich zu!“, dann ist das ernst gemeint, und ich nutze das. Gemeinsam mit ihm gestalte ich sogar eine Brownbag Session auf einem externen Kongress!

Außerdem fühle ich mich sehr gut begleitet. Mein Manager fragt mich, wo ich in einem Jahr stehen möchte, und bespricht mit mir, wie ich dorthin komme. Den Weg gehe ich selbst. An den Kreuzungen ist immer jemand da, der mir zeigt, in welche Richtung mich die verschiedenen Wege führen werden – aber die Entscheidung liegt bei mir.

Ich werde gefördert und gefordert und vor allem: gesehen! Mein Chef sieht, was ich tue und versteht, dass ich das Unternehmen erfolgreicher machen möchte. Das ist für mich echte Wertschätzung.

„Wer einen coolen Job haben und dabei auch gesehen werden möchte, ist bei uns richtig!“

Für wen ist CGI ein Match?

Das kommt auf den Beruf an. Wenn es um Projektmanagement und -steuerung geht, würde ich sagen: CGI ist perfekt für alle, die Kontakt zu ihrem Team haben möchten. Meine Kolleginnen und Kollegen sind für mich wie eine Familie!

Wer einen coolen Job haben und dabei auch gesehen werden möchte, ist bei uns auf jeden Fall richtig. Für jemanden, der nur einen Routinejob haben und jeden Tag seine Akten durchgehen möchte, ist dieser Job sicher nichts. Man muss bereit sein, viele unterschiedliche Aufgaben zu haben und sich immer wieder in Neues einzudenken.

Wenn du zurückblickst auf deine Zeit als Werkstudentin: Wie hast du dich seitdem weiterentwickelt?

Es ist nicht nur eine berufliche, sondern auch eine persönliche Weiterentwicklung. Ich bin nicht mehr diejenige, die um Unterstützung bittet, sondern bin zu einer Person geworden, die gefragt wird. Ich bin Ansprechpartnerin für Innovationsthemen, Verwaltungsthemen, Digitalisierung, Optimierung. Und ich bin jetzt bereit, selbst Kundenprojekte zu leiten.

Wir wünschen dir viel Spaß und Erfolg dabei! Vielen Dank für das spannende Interview, Bersu.

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