Als Michelle Pürsten kurz nach ihrem Hochschulabschluss bei CGI anfing, hätte sie sich niemals träumen lassen, was dann geschah: Nur drei Monate später hatte sie bereits mit einem Kollegen die erste interne KI-Schulung aufgebaut! Jetzt ist Michelle hauptverantwortlich für alle Trainings, die es bei CGI in Deutschland zum Thema KI gibt. Zudem teilt sie sich mit einem Kollegen die Rolle des AI Lead ihrer Business Unit. Im Interview erzählt Michelle, was sie am Thema KI fasziniert und wie sie bei CGI daran mitarbeitet.

Michelle, du bist seit etwa zweieinhalb Jahren bei CGI. Wie hast du zu uns gefunden?

In meinem ersten Job nach dem Studium fühlte ich mich unterfordert. Als ich mir die Website von CGI angeschaut habe, dachte ich: Das ist genau das, wonach ich suche! Das ist ein moderner Arbeitgeber, der mir viele Möglichkeiten bietet, mich auszuprobieren und verschiedenste Kunden und Industrien kennenzulernen. Ich habe mich also beworben und mich sehr gefreut, als ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurde. Nach dem Gespräch war mit klar: Da muss ich hin!

„Wir vertrauen uns, sind auf Augenhöhe, und ich fühle mich frei in meinem Arbeiten.“

Ist die Zusammenarbeit bei CGI so, wie du sie dir damals vorgestellt hast?

Ja, zu einhundert Prozent. Ich habe immer tolle Kolleginnen und Kollegen an meiner Seite, auf die ich mich blind verlassen kann. Wir unterstützen uns gegenseitig und probieren viel aus – und wenn wir Fehler machen, lernen wir daraus. Ich würde es so zusammenfassen: Wir vertrauen uns, sind auf Augenhöhe, und ich fühle mich frei in meinem Arbeiten. Das liegt natürlich auch an den flexiblen Arbeitsbedingungen. „Behandle Erwachsene wie Erwachsene – und sie verhalten sich wie Erwachsene!“ So ist es bei CGI.

„Der Sprung ins kalte Wasser war das Beste, was uns passieren konnte.“

Kurz nach deinem Start hast du schon mit einem Kollegen die erste CGI-interne Schulung zum Thema KI aufgebaut. Wie kam es dazu?

Als ich zu CGI kam, habe ich angefangen, mich intensiv mit KI zu beschäftigen. Mir wurde bewusst: Um KI im Unternehmen erfolgreich einzusetzen, müssen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mitziehen! Gemeinsam mit einem Kollegen habe ich deshalb eine Schulung ausgearbeitet. Unser damaliger Manager fand sie super. Dann haben wir die Schulung in Dry-Runs getestet, die sehr gut ankamen – und dann ging alles ganz schnell.

Ehrlich gesagt dachten wir anfangs, wir würden das Training zusammen mit einem erfahrenen Kollegen halten. Aber er hat uns zugetraut, dass wir es alleine schaffen. Er hat es uns einfach mal probieren lassen – und es hat funktioniert! Dieser Sprung ins kalte Wasser war das Beste, was uns passieren konnte. Dafür bin ich dem Kollegen bis heute sehr dankbar. Dadurch bin ich schon in meinem dritten Monat bei CGI über mich hinausgewachsen. Das hätte ich nie erwartet.

Worum geht es bei der Schulung?

Sie heißt „AI@work“ und soll alle Mitarbeitenden von CGI dazu befähigen, KI in ihren Arbeitsalltag zu integrieren – effektiv, sicher und sinnvoll. Zudem sollen sie verstehen, welche Fähigkeiten CGI in diesem Bereich hat, oder auch wo Risiken und Gefahren liegen, wenn man die Tools selbst verwendet oder seinen Kunden empfiehlt. Auf jedes Stückchen Theorie folgt eine Anwendungsaufgabe.

Seit 2023 haben wir „AI@work“ inhaltlich und konzeptionell weiterentwickelt und ein zweites Trainerpaar angelernt. Auch unseren Kunden bieten wir die Schulung an. Denn sie eignet sich perfekt, um Mitarbeitende auf den Einsatz von KI vorzubereiten.

„Ich finde es sehr interessant, was diese Entwicklung mit uns macht – als Gesellschaft, aber auch auf Arbeit.“

Du hast auch an einem weiteren KI-Training mitgearbeitet, das große Wellen geschlagen hat ...

Ja, das ist unser „Enablement GenAI Application Development Training“ – eine tiefergehende Schulung mit einem eher technischen Fokus. Dieses Training haben wir mit über zwanzig Expertinnen und Experten aus ganz Deutschland aufgebaut. Wir haben die Schulungen an den verschiedensten Standorten und auch online durchgeführt, um wirklich alle zu erreichen. Es ist ein echter Erfolg! Jetzt sind sogar unsere Kolleginnen und Kollegen aus Schweden, den USA und Kanada daran interessiert.

Was fasziniert dich so sehr am Thema KI?

Es ist einfach das Thema unserer Zeit. Ich finde es sehr interessant, was diese Entwicklung mit uns macht – als Gesellschaft, aber auch auf Arbeit. Wie verändert sich unser Arbeitsalltag? Wie kriegen wir als CGI diese Veränderung besser gerockt als andere? Wie etablieren wir eine Kultur, die mit KI arbeiten kann? Wie lässt sich vermitteln, welche Risiken und Gefahren bestehen – ohne dem Ganzen mit Angst entgegenzutreten? Solche Fragen beschäftigen mich.

Gemeinsam mit einem erfahreneren Kollegen teilst du dir außerdem die Rolle des AI Lead für die Geschäftseinheit in der du arbeitest. Was bedeutet das?

Zusätzlich zu meinem Kollegen Niklas, der deutschlandweit für das Thema KI verantwortlich ist, gibt es in jeder unserer Geschäftseinheiten eigene AI Leads. Wir sind die Hauptansprechpersonen für dieses Thema, unterstützen zum Beispiel bei Ausschreibungen oder helfen, die Anforderungen der Business Unit zu verstehen, wenn es um Lizenzvergaben geht. Gleichzeitig tragen wir das Wissen und die Erfahrungen aus allen Geschäftseinheiten zusammen. Wir bearbeiten verschiedene Themenbereiche, von Business Development bis Enablement unserer Kolleginnen und Kollegen. Wir beschäftigen uns also damit, wie wir als CGI uns im Bereich KI bestmöglich aufstellen.

Darüber hinaus macht es mir auch super viel Spaß, Kunden zu zeigen, was für einen großen Mehrwert KI haben kann. Wenn man es durchdacht aufsetzt, kann KI Mitarbeitende oder auch die Bürgerinnen und Bürger wirklich entlasten. Ich hoffe, dass ich die Welt damit ein bisschen besser machen kann. Das ist so spannend und gleichzeitig eine riesige Herausforderung – das finde ich großartig!

Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Michelle. Wir wünschen dir weiterhin ganz viel Freude und Erfolg!