Als Marco de Friend vor sechs Jahren zu CGI kam, hätte er niemals gedacht, dass er einmal das Innovation Lab in Karlsruhe leiten und mit Robotik arbeiten würde. Doch genau das ist passiert, und er ist schnell in diese neuen Themen hineingewachsen. Zusätzlich verantwortet Marco die strategische Partnerschaft mit IONOS – deutschlandweit und branchenübergreifend. Im Interview spricht er über die souveräne Cloud, seinen Führungsstil und seine Work-Life-Balance.
Marco, du bist seit 2020 bei CGI. Wie bist du damals eigentlich auf uns aufmerksam geworden?
Ich habe CGI als Kunde kennengelernt. Damals habe ich bei einem Telekommunikationsanbieter gearbeitet und wurde von mehreren Mitarbeitenden von CGI unterstützt, die mir ein Jahr lang begeistert von ihrem Unternehmen erzählt haben. Eines Tages habe ich zu ihrem Vorgesetzten gesagt: „Wenn nur ein Prozent von dem stimmt, was mir deine Mitarbeitenden erzählen, dann würde ich mich gerne mit dir darüber unterhalten, welche Möglichkeiten ich bei euch hätte.“
Was hat dich überzeugt?
Was mich fasziniert hat, war das Consulting in Verbindung mit der Management Foundation – einem Rahmenwerk, auf dem all unsere Entscheidungen und Prozesse aufbauen. Mir gefiel auch diese sehr enge Zusammenarbeit mit den Kunden: dass man in der Regel für Unternehmen arbeitet, die ganz in der Nähe sind, und nicht diese vielen Reisen hat, die sonst im Consulting üblich sind. Außerdem hat mich angesprochen, dass CGI ein inhabergeführtes Unternehmen ist. Das bringt einen besonderen Spirit mit sich.
„Ich bin für meine Mitarbeitenden da.“
Bevor du zu uns kamst, warst du schon Führungskraft – allerdings bei einem Telekommunikationsanbieter, nicht im Consulting. Gibt es da Unterschiede?
Ja, auf jeden Fall! Früher habe ich an jedem Tag mein komplettes Team im Büro gesehen. Jetzt ist mein Team über verschiedene Standorte verteilt, einige sind direkt bei ihren Kunden, andere im Homeoffice. Mir ist wichtig, dass wir trotzdem einen guten Draht zueinander haben.
Wie gelingt dir das?
Mein Team weiß immer, an welchem Standort ich gerade bin. Wenn wir uns sehen, trinken wir erst einmal einen Kaffee zusammen, und die Teammeetings lege ich gerne so, dass wir im Anschluss gemeinsam Mittag essen können. Wenn mich jemand dringend braucht, setze ich mich auch mal ins Auto und fahre dorthin. Ich bin für meine Mitarbeitenden da.
Ich lege außerdem großen Wert auf den Austausch innerhalb des Teams. Ich möchte, dass sich alle gut kennen und gegenseitig unterstützen, auch wenn sie für verschiedene Kunden arbeiten. Das Teamgefühl zu fördern, sehe ich als meine wichtigste Führungsaufgabe.
Suchst du aktuell neue Mitarbeitende für dein Team?
Ich baue gerade sogar noch ein weiteres Team auf, das sich auf die souveräne Cloud fokussieren wird. Hierfür suche ich im Moment Cloud-Architekten und Cloud-Entwickler.
Welche weiteren Aufgaben hast du neben der Teamleitung?
Für mich stehen zwei Themen im Mittelpunkt. Zum einen leite ich unser Innovation Lab in Karlsruhe, das gerade neu ausgerichtet wird. Zum anderen betreue ich unsere strategische Partnerschaft mit IONOS – inzwischen in ganz Deutschland und für sämtliche Branchen. Im Mittelpunkt steht dabei die souveräne Cloud von IONOS.
Kannst du in wenigen Worten erklären, was eine souveräne Cloud ist?
Im Wesentlichen gewährleistet eine souveräne Cloud, dass die Daten unter der eigenen Kontrolle bleiben und nicht von Unbefugten eingesehen, kopiert, verändert oder gelöscht werden können. Das macht sie besonders interessant für die öffentliche Verwaltung und kritische Infrastrukturen.
Wie sieht es bei all diesen spannenden Themen mit deiner Work-Life-Balance aus?
Ich achte darauf, dass es in der Waage bleibt, und nehme mir Zeit für meine Familie und mich. Mein bester Ausgleich ist das Mountainbiken. Jedes Jahr nehme ich an einem Ultra-Mountainbike-Rennen teil. Für uns ist das ein Family-Event: Meine Frau, mein Sohn und Freunde sind immer dabei.
„Bei uns hat man immer wieder neue Möglichkeiten und erweitert ständig seine Expertise.“
Lass uns zum Abschluss einen Blick zurück werfen. Wie waren die vergangenen Jahre bei CGI für dich?
Kein Jahr war wie das andere. Vielleicht ist das für manche nichts, aber für mich ist es genau das, was ich brauche. Wenn mir bei meiner Einstellung jemand gesagt hätte: „Du leitest mal ein InnoLab und arbeitest mit Robotik“, dann hätte ich wahrscheinlich gesagt: „Dafür bin ich der Falsche! Damit kenne ich mich nicht aus.“ Aber bei CGI wächst man in neue Themen hinein. Bei uns hat man immer wieder neue Möglichkeiten und erweitert ständig seine Expertise. Das macht CGI für mich aus.
Vielen Dank für das spannende Interview, Marco!
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