Im militärischen Umfeld ist Cybersecurity nicht nur besonders wichtig, sondern auch besonders spannend. „Wir haben es mit Einsatzszenarien zu tun, die man im zivilen Alltag niemals sehen würde“, erzählt Cybersecurity-Expertin Sabine Kammerhofer. Sie selbst hatte keinerlei Berührungspunkte zum Militär, bis sie nach ihrem Masterstudium bei einer Unternehmensberatung einstieg. Im April 2020 wechselte sie zu CGI. Heute leitet sie als Director Consulting Services unsere Projekte bei der BWI, dem IT-Systemhaus der Bundeswehr.
Du bist 2020 zu CGI gewechselt. Was hat dich überzeugt?
Ich war sehr schnell angetan von CGI, den Karrieremöglichkeiten und den Projekten. Vor allem wurde mir anhand des Karrieremodells klar gezeigt, wo ich einsteigen und wie es weitergehen kann. Ich bin als Senior Consultant gestartet – mit dem Versprechen, noch im ersten Jahr zum Executive Consultant aufzusteigen. Genau so war es dann auch. Ab dem ersten Tag wurde ich auf meinen nächsten Karriereschritt vorbereitet. Das Versprechen wurde eins zu eins umgesetzt.
„Diese Branche ist wie eine große Familie.“
Du arbeitest im Bereich Defence & Intelligence. Hattest du vorher einen Bezug zum Militär?
Nein, vor meinem ersten Job hatte ich dazu keinerlei Berührungspunkte. Nach dem Masterstudium habe ich in einem Cybersecurity-Unternehmen angefangen und hatte es dort schnell mit militärischen Projekten zu tun. Tatsächlich habe ich mich in dieser Bubble sofort wohlgefühlt. Diese Branche ist wie eine große Familie.
Was macht den Defence-Bereich besonders?
Dort befasst sich Cybersecurity nicht mit der klassischen Büroumgebung. Man hat es mit Einsatzszenarien zu tun, die man im zivilen Alltag niemals sehen würde – wie einer Fregatte oder dem Serverraum in einem Bunker.
Über die Hälfte deiner Kolleginnen und Kollegen waren zuvor beim Militär. Wie ist es für dich, ohne diesen Hintergrund in dem Umfeld zu arbeiten?
Ich merke den Unterschied kaum. Auch bei der Bundeswehr selbst hatte ich nie das Gefühl, dass man mich anders behandelt, weil ich keine militärische Erfahrung habe oder weil ich eine Frau bin – auch wenn ich dort relativ häufig in Runden sitze, in denen außer mir nur Männer sind.
Was sind deine wichtigsten Aufgaben als Director Consulting Services?
Die beiden größten Aufgabenfelder sind die Teamführung und das Business Development. Gleichzeitig leite ich unser Projekt bei der BWI, dem IT-Systemhaus der Bundeswehr. Wir betreuen sie in einem großen Rahmenvertrag, wo wir Informationssicherheitskonzepte für die BWI selbst, aber auch in deren Auftrag für die Bundeswehr erstellen und fortschreiben.
„Ich bekomme die unterschiedlichsten Einsatzszenarien zu Gesicht.“
Was ist das Spannende an dem Projekt bei der BWI?
Es ist sehr vielseitig und abwechslungsreich. Unser Team umfasst rund 40 Personen, die in aktuell fast 80 Projekten unterstützen, und jedes davon ist individuell. In dem einen geht es um den Rucksack, der am Feld steht, beim anderen um einen riesigen Rechenzentrums-Verbund. Ich bekomme die unterschiedlichsten Einsatzszenarien zu Gesicht.
Du trägst viel Verantwortung – aber wirkst trotzdem ziemlich entspannt. Wie schaffst du das?
Es ist entspannt, weil ich mich auf meine Leute verlassen kann. Wir funktionieren sehr gut als Team. Ich weiß, was meine Teammitglieder können, und vertraue ihnen, wenn sie ihre Projekte stemmen und mir die Rückmeldung geben, dass alles läuft.
„Ob Fachexperte oder Management – wir müssen mit allen auf Augenhöhe kommunizieren können.“
Welche Erwartungen hast du an neue Mitarbeitende? Wen wünschst du dir für dein Team?
Ich freue mich über Menschen, die ein IT-technisches Grundverständnis mitbringen, aber auch Kommunikationsgeschick haben. Als Berater müssen wir die Bedürfnisse und Herausforderungen der Kunden verstehen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Eigentlich ist dieser menschliche Faktor sogar noch ein Stück wichtiger als das Technische. Wir arbeiten mit Menschen. Ob Fachexperte oder Management – wir müssen mit allen auf Augenhöhe kommunizieren können.
Wo siehst du die Stärken von CGI als Arbeitgeber?
Zum einen bei der Work-Life-Balance. CGI bietet da sehr gute Möglichkeiten – auch aufgrund der Flexibilität. Wenn man das als Führungskraft vorlebt, funktioniert es auch im Team sehr gut. Wir arbeiten überwiegend im Homeoffice, und das klassische Nine-to-five gibt es bei uns nicht.
Ein weiterer Vorteil ist die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Das gibt eine gewisse Sicherheit, denn man steht nicht plötzlich mit deutlich weniger Einkommen da, nur weil man krank ist.
Die allergrößte Stärke ist aber der Zusammenhalt der Mitarbeitenden. Im Bereich Defence & Intelligence haben wir viele Berührungspunkte, viele Schnittstellen und kommen daher gut in den Austausch.
Vielen Dank für die spannenden Einblicke, Sabine! Wir wünschen dir weiterhin viel Freude und Erfolg bei deiner Arbeit.