Köln, 03. Dezember 2023

CGI (NYSE: GIB) (TSX: GIB.A) hat für das Bundeskartellamt zur elektronischen Abfrage des Wettbewerbsregisters ein durchgängig digitalisiertes Fachverfahren mit einem Web-Portal und den erforderlichen Schnittstellen für die automatische Datenübermittlung entwickelt. Das System ist bereits erfolgreich im Einsatz und wird derzeit für mehr als 1.000 Abfragen pro Tag genutzt. Damit entstand ein Leuchtturmprojekt für die Digitalisierung der Verwaltung in Deutschland.

Vor rund zwei Jahren hat das Wettbewerbsregister beim Bundeskartellamt seinen Betrieb aufgenommen, mit dem Ziel, einen fairen Wettbewerb im öffentlichen Auftragswesen zu gewährleisten. Das Register als bundesweite elektronische Datenbank stellt allen öffentlichen Auftraggebern in Deutschland Informationen zur Verfügung, ob ein Unternehmen aufgrund von Wirtschaftsdelikten von einem Vergabeverfahren auszuschließen ist. Seit Beginn der Abfragepflicht zum 1. Juni 2022 haben öffentliche Auftraggeber damit deutlich mehr als 250.000 Abfragen durchgeführt. „Das digitale Wettbewerbsregister, das der Sicherung eines fairen Wettbewerbs im öffentlichen Auftragswesen dient, bedeutet für alle Beteiligten und insbesondere für die öffentlichen Auftraggeber eine erhebliche Arbeitserleichterung und unterstützt die effiziente und schnelle Durchführung von Vergabeverfahren. Es ist ein wichtiger Baustein zur Digitalisierung und auch eines der ersten voll-digitalen Register der öffentlichen Verwaltung“, erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes.

CGI konzipierte und realisierte nach Anforderungen des Bundeskartellamtes ein Web-Portal für Abfragen und für die Informationsübermittlung mit einer integrierten und flexiblen Prozessabwicklung, das über Schnittstellen an alle Prozessbeteiligten angebunden ist, sowie eine elektronische Selbstauskunftsfunktionalität für Bürger und Unternehmen, die auf den Nutzerkonten BundID und meinUK aufsetzen. Eine Herausforderung des komplexen Projekts bestand darin, die gesetzlichen Vorgaben in IT-Prozessen abzubilden. Dabei mussten technische, fachliche und rechtliche Aspekte berücksichtigt werden. Eine weitere Herausforderung war die Anbindung der zahlreichen Prozessbeteiligten wie Strafverfolgungs- und Ordnungswidrigkeitsbehörden sowie Auftraggebern in Vergabeverfahren.

Die erforderlichen Anforderungen wurden agil in enger Kooperation von CGI mit dem Bundeskartellamt definiert und umgesetzt. Bei der Prozess- und Architekturberatung kam CGI auch seine Expertise aus anderen Projekten im Public-Bereich zugute.

„Die Durchführung anspruchsvoller Projekte bei öffentlichen Auftraggebern ist ein zentraler Tätigkeitsschwerpunkt von CGI, das digitale Wettbewerbsregister ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Nach dem inzwischen rund zweijährigen Betrieb hat sich auch gezeigt, dass sich das Register mehr als bewährt hat. Dafür spricht allein schon die hohe Zahl automatisiert durchgeführter monatlicher Abfragen. Wir konnten damit also einen weiteren Beitrag zum digitalen Umbruch der Verwaltung in Deutschland leisten¬“, betont Richard Bürmann, Senior Vice President Consulting Services bei CGI. Nach der erfolgreichen Implementierung der Lösungsumgebung verantwortet CGI derzeit auch die kontinuierliche Weiterentwicklung mit Wartung, Softwarepflege und Support.

 

Über CGI

Die 1976 gegründete CGI Group gehört zu den größten unabhängigen Anbietern von IT- und Geschäftsprozessdienstleistungen weltweit. Mit 91.500 Beratern und Experten weltweit bietet CGI ein breites Portfolio an Dienstleistungen – von strategischem IT- und Business-Consulting über Systemintegration, Managed IT und Business Process Services bis hin zu Intellectual-Property-Lösungen. Das von CGI verfolgte Prinzip der Kundennähe und das flexible globale Liefernetzwerk unterstützen Kunden dabei, Erfolge schneller zu erzielen und ihre Organisationsstrukturen zu digitalisieren. Der im Geschäftsjahr 2022 ausgewiesene Umsatz von CGI beträgt 12,87 Milliarden kanadische Dollar. CGI-Aktien sind an der TSX (GIB.A) sowie an der NYSE (GIB) notiert.

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