In dieser Folge von Klartext – dem Karriere-Podcast von CGI, sprechen Dana und Valeria gemeinsam mit Jens, heute Director bei CGI im Bereich Defence & Intelligence und ehemaliger Offizier der Bundeswehr. Im Mittelpunkt stehen sein persönlicher Karriereweg vom Militär in die zivile Wirtschaft und die Frage, welche Skills, Erfahrungen und Leadership-Prinzipien aus der Bundeswehr im Berufsalltag bei CGI weiterhin wertvoll sind.
Jens berichtet in dieser Folge, wie ihn seine Zeit bei der Bundeswehr geprägt hat, warum er sich nach 13 Jahren für den Wechsel entschieden hat und wie ihm der Übergang in die freie Wirtschaft gelungen ist. Dabei geht es um Orientierung, Veränderung, Selbstwahrnehmung und die Frage, wie man eigene Stärken aus einem militärischen Umfeld in ein neues berufliches Kapitel übersetzt.
Ein weiterer Schwerpunkt der Folge ist das Thema Führung. Jens erklärt, was für ihn gute Führung ausmacht, warum Vertrauen, Konsistenz, Transparenz und Empathie entscheidend sind und weshalb individueller Führungsstil wichtig ist. Außerdem spricht er darüber, welche Kompetenzen aus seiner Bundeswehrzeit ihn bis heute begleiten – von Teamarbeit über Verantwortungsbewusstsein bis hin zu einem klaren Blick für Menschen und Situationen.
Für alle, die selbst vor einem ähnlichen Schritt stehen, gibt Jens konkrete Impulse: offen bleiben, die eigene Selbstwahrnehmung schärfen und auch jene Fähigkeiten ernst nehmen, die nicht auf dem Papier stehen.
So zeigt die Folge, wie ein Wechsel aus der Bundeswehr in die zivile Arbeitswelt gelingen kann – und warum CGI für viele ehemalige Soldatinnen und Soldaten ein passender nächster (Karriere-)Schritt ist.
- [00:27] Begrüßung und Vorstellung
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Dana: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Klartext!
Dem Karriere-Podcast von CGI. Heute heißt es bei uns im Podcast Lagebild: check, Kaffee griffbereit und Antreten zum Zuhören. Warum? Das erfahrt ihr gleich. Ich bin Dana und ich habe wie immer mit dabei, meine liebe Kollegin Valeria.
Valeria, heute haben wir eine ganz besondere Folge vor uns.
Valeria: Jawohl, und diesmal ist es fast sogar ein kleines Heimspiel für mich, denn wir sprechen heute mit unserem Gast über einen Karriereweg, der im militärischen Bereich startete und nun bei CGI weitergeht.
Dana: Absolut. Unser heutiger Gast ist nämlich Jens.
Jens hat 13 Jahre lang bei der Bundeswehr gedient, vom Grundwehrdienst als Rekrut bis hin zum Offizier. Man könnte sagen, für ihn ging's dann weg vom Flecktarn hin zur PowerPoint. Und, was super wertvoll ist: er kennt nämlich beide Seiten. Also die militärische Struktur und das zivile Projektleben.
Valeria: Ganz genau. Und ich freue mich, ehrlich gesagt, besonders drauf, weil ich ja selbst für den Defence-Bereich rekrutiere.
Und genau da begegnen mir viele, die eben an diesem Punkt stehen. Raus aus der Uniform und rein ins neue Kapitel. Genau darüber wollen wir heute sprechen.
Wie gelingt denn dieser Wechsel? Was nimmt man mit? Und wo heißt es auch nach der Bundeswehr vielleicht noch, „leben in der Lage“?
Dana: Genau. Also wir reden heute, ich würde sagen, zusammenfassend über Umwege, Umdenken und über Leadership jenseits von Befehl und Gehorsam.
Valeria: Also, Lagebild steht, Kaffee ist heiß. Los geht's mit Jens, Director bei CGI und ehemaliger Offizier der Bundeswehr.
Herzlich Willkommen, Jens!
Jens: Hallo, schön, euch zu hören.
Vielen Dank, dass ich heute dabei sein darf und ich freue mich sehr auf das Gespräch.
Valeria: Wir uns erst!
- [02:13] Wer bist du und was machst du bei CGI?
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Dana: Wir uns auch, genau.
So, Jens, bevor wir jetzt tief in deinen Karriereweg einsteigen, stell dich doch bitte unseren Zuhörerinnen und Zuhörern einmal kurz vor. Wer bist du? Was genau machst du bei CGI? Und vielleicht hast du ja sogar einen kleinen Fun Fact über dich, den du mit uns teilen magst.
Jens: Oh ja, sehr gerne.
Zu mir, ich bin der Jens, bin bei CGI seit 2017, bin Teamleiter und Projektleiter im Defence & Intelligence Bereich. Das ist eine unserer Branchen. Was mache ich so? Also als Teamleiter die klassischen Tätigkeiten, dass ich immer versuche, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern, zu entwickeln oder dementsprechend auch zu fordern in den einzelnen Projekten.
Im Endeffekt geht es darum, in dem Projekt immer ein Stück weiterzukommen, einen Wertschöpfungsbeitrag zu liefern oder zu leisten. Und ich würde sagen, meine Hauptaufgabe ist es, Themen und Menschen zusammenzubringen, um am nächsten Tag einen Schritt weiter zu sein, wie am vorherigen Tag.
Mein Fun Fact? Ja, da würde ich direkt zurückspulen in meine Abiturzeit. Als es damals irgendwie losging, sich zu überlegen, was macht man nach dem Abi. Für mich war eigentlich relativ klar, dass ich der Wehrpflicht nachgehe. Ich bin dann ein bisschen länger geblieben und habe die Bundeswehr begleitet und die Bundeswehr hat mich begleitet.
Aber der Fun Fact dabei ist eigentlich, dass wir in den letzten Monaten vor dem Abitur ein sogenanntes Abi-Heft, Abi-Magazin erstellt haben, bei dem es einen Fragebogen auszufüllen galt. Was mache ich nach dem Abitur? Und da waren dann so klassische Antworten drin, wie ich studiere, ich gehe auf Reisen, ich mache irgendwie Tätigkeiten in der Firma meiner Eltern oder ähnliches.
Und da dachte ich mir, ich möchte irgendwas hinterlegen, was kaum einer hinterlegt hat oder irgendetwas, was keiner macht.
Und habe dann ganz frisch, frei, fröhlich reingeschrieben, ich gehe zur Bundeswehr.
- [04:03] Was hat dich an der Bundeswehr geprägt und was hast du gelernt?
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Valeria: Der Ausreißer Jens.
Ja, vielen lieben Dank fürs Teilen. Und ja, dann bist du auch geblieben, nicht nur ein bisschen, sondern gleich 13 Jahre.
Was hat dich denn in dieser Zeit am meisten fasziniert? War es das Gemeinschaftsgefühl, die Struktur oder die Möglichkeit, dich wirklich weiterzuentwickeln?
Jens: Ja, die Bundeswehr ist eine ganz spezielle Organisation.
Das spürt man oder sieht man daran, dass man natürlich auch ein bisschen länger dieser Organisation angehört. Und die Zeit nutzt die Bundeswehr und die nutzt man auch für sich selbst, sich zu entwickeln. Man könnte sagen, die Bundeswehr formt einen. Gerade was im Bereich der Ausbildungen, irgendwelchen Spezialisierungsrichtungen angeht, aber auch das Studium, was ich bei der Bundeswehr genießen durfte.
Im Endeffekt ist es so, dass man durch die Bundeswehr die Möglichkeit hatte oder hat, ganz viele Neues kennenzulernen. Mich hat es am meisten beeindruckt, unterschiedliche Charaktere kennenzulernen. Aber auch Freunde zu finden. Man lernt ganz viele neue Eigenheiten des Lebens kennen.
Dana: Das glaube ich
Jens: Man lernt auch unnötige Vorgänge kennen.
Man lernt aber auch Abkürzungen kennen. Man lernt sich selbst auch kennen, wie man auf andere wirkt.
Oder auch die Klassiker, die es bei der Bundeswehr gibt.
Sprich, man lernt ganz unterschiedlich viele Schweißgerüche kennen. Das gehört dazu bei manchen Ausbildungen. Genauso aber auch, dass man gemeinsam ein Ziel verfolgt.
Und was ich ganz besonders geschätzt habe und immer noch schätze und auch immer noch entgegengebracht bekomme, ist, dass man sich auf andere verlassen kann und in welchem Grad man sich verlassen kann. Das ist etwas, was sehr stark und sehr gut bei der Bundeswehr gelebt oder auch mitgenommen werden kann.
Das Interessanteste, was ich jetzt nach meiner Dienstzeit oder mit dem Blick nach der Dienstzeit so konsolidieren würde, ist, dass man bei der Bundeswehr immer auf der Ebene seines Vorgesetzten ausgebildet wird.
Also bei der Bundeswehr hieß es damals immer „Absicht der übergeordneten Führung“. Ich versuche mal, das in den zivilen Alltag zu transformieren: Man versucht, den Mitarbeitenden zu erklären, wie oder was die Absicht der Vorgesetzten oder der Ebene, die da drüber ist, ist.
Ich finde, das ist ein ganz gutes Vehikel und ist auch schon das erste Element von Leadership, zu zeigen, was ist das Warum für eine Entscheidung oder für eine Handlung. Und was ich auch aus den ganzen Lehrgängen mitgenommen habe, ist, dass man immer als Team ein bestmögliches Ergebnis erzielen kann.
Es gibt so einen Lehrgang, der nennt sich „Einzelkämpfer". Der heißt zwar „Einzelkämpfer“, man ist aber trotzdem meistens in einem Team unterwegs. Und das hat es auch ausgemacht, als Team seine Ziele zu erreichen. Und das sind so die zwei interessantesten Aspekte, die ich mitnehme und immer noch mir versuche im heutigen Leben zu bewahren.
- [06:45] Welche Skills und Learnings nutzt du heute bei CGI?
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Dana: Super spannend.
Also hätte ich jetzt gar nicht so gedacht. Aber ich bin ja auch Laie, was das Thema angeht.
Sehr schön.
Jens, wenn du jetzt so zurückblickst, du hast jetzt auch schon gesagt, was ist so das Interessanteste. Aber was war denn auch aus deiner Sicht das Wichtigste, was du selbst für dich gelernt hast?
Valeria: Und vielleicht bevor du direkt antwortest, angeschlossen an Danas Frage, gibt es ebenfalls etwas, das dich geprägt hat, was du heute bei CGI noch ganz bewusst einsetzt?
Wie man so schön sagt, diese Skills, die vielleicht gar nicht auf dem Papier stehen, aber die du jetzt heute auf jeden Fall in deinem Alltag einbringen kannst.
Jens: Ja, auf jeden Fall. Also zurückblickend für meine damalige Zeit, was ich mitnehme und auch heute irgendwie nutze, ist, dass der Dienstgrad oder zivil übersetzt - die Rolle oder der Titel, der mein oder die Gegenüber von mir hat, erstmal einen guten Eindruck ermöglicht, was mein Gegenüber kann. Aber dass der direkte Austausch, das heißt, das gegenseitige Miteinander, erst dann entsprechend auch die Qualität des Gegenübers verursacht.
Was bedeutet, es gibt bei der Bundeswehr einen Ausdruck der nennt sich „Check the Display“. Das heißt, was habe ich auf der Schulter? Was ist die Dienstgradklappe? Das bedeutet auch, welche Verantwortung trägt er oder für was wurde er ausgebildet oder in welcher Laufbahnstufe steckt er gerade? Und das ist auch ähnlich im Zivilen. Nur, dass wir halt keine Schulterklappen haben oder Dienstgradschlaufen. Aber das ist ganz, ganz wichtig, dass man hinter eine Rolle, hinter einen Dienstgrad, hinter einen Titel schaut, um da den Menschen zu entdecken oder die Qualität des Menschen.
Das ist etwas, was ich auf jeden Fall mitgenommen habe. Und die Bundeswehr ist ganz stark im Führungsstil unterwegs, ganz klar. Dafür ist die Organisation auch so gebaut, dass sie auch so ganz gut funktioniert.
Ich habe für mich so zwei Aspekte mitgenommen, die ich auch tagtäglich mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern irgendwie lebe oder umzusetzen versuche - immer dann, wenn der Bedarf oder wenn die Situation es ermöglicht. Das ist zum Einen, sich die Möglichkeit zu nehmen, einen Perspektivenwechsel einzunehmen. Sprich, wenn ich eine Situation, eine Entscheidung, eine Maßnahme mache, jetzt nicht unbedingt darüber zu schlafen, wie es ungefähr in der Wehrbeschwerdeordnung hinterlegt ist. Aber trotzdem sich die Zeit zu nehmen, einmal kurz zu überlegen, warum die Entscheidung so gefallen ist und ob mich das jetzt wirklich betrifft, tangiert und was der Impact davon ist.
Das ist ganz, ganz wichtig, weil man damit versucht, die Emotionen ein bisschen auszublenden und darauf abzuzielen, was ist der Hintergrund oder was ist die Konsequenz dieser Entscheidung.
Dana: Total wertvoll.
Jens: Und im Bereich Leadership habe ich am meisten mitgenommen, dass wir mit so vielen Individuen zu tun haben, im positiven und im negativen Sinn, dass es eigentlich gemein und unfair ist, jedem einen gleichen Führungsstil entgegenzubringen.
Also es gibt genug Methodiken und wissenschaftliche Beiträge zu Management by- Ansätzen, sei es nach Weber oder Lewin, auch die neuen, die menschenzentrierten nach Gartner. Im Endeffekt hat aber jeder einen individuellen Führungsstil verdient. Und das ist ganz wichtig, das sowohl als Leitender, Führender, Vorgesetzter zu verstehen und anzuwenden, aber auch als Mitarbeiter zu genießen oder entgegengebracht zu bekommen.
Weil nur so funktioniert dieses individuelle Zusammenleben und die Idee, an einem Tag ein bisschen weiterzukommen, wie man am Vortag war.
- [09:54] Wie verlief dein Wechsel in die zivile Wirtschaft und zu CGI?
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Valeria: Ja, spannend. Also wir hatten ja anfangs erwähnt, dass es doch eine besondere, abstrakte Welt ist.
Aber ich denke, aus deinen Antworten merken jetzt auch die Zuhörer und Zuhörerinnen, dass die Kompetenzen, die du da gelernt hast, definitiv auch in der freien Wirtschaft wertvoll sind. Man muss sie nur irgendwie übersetzen können. Ich glaube, das ist manchmal vielleicht der Knackpunkt.
Dazu würde mich jetzt natürlich noch brennend interessieren, wann kam denn der Punkt, an dem du gesagt hast, okay, jetzt ist Schluss mit Flecktarn, ich will raus aus der Käseglocke.
Kannst du dich an diesen Moment erinnern, als es so das erste Mal aufgetaucht ist? Oder gab es diesen Moment überhaupt?
Jens: Ich glaube, da gab es gar nicht irgendwie ein Schlüsselerlebnis oder Ähnliches. Ich glaube, das war eher so eine Phase.
In meinen letzten Dienstjahren als aktiver Soldat habe ich für mich selbst identifiziert, da muss doch irgendwie mehr drin sein. Da muss man doch irgendwie einen anderen Beitrag leisten können, irgendwie vorankommen. Also ich meine jetzt nicht irgendwie die Selbstverwirklichungsmethodik, die es irgendwie gibt und man sagt, okay, man muss sich selbst verwirklichen und das ist im Korsett der Bundeswehr nicht möglich.
Das stimmt gar nicht. Aber irgendwie habe ich für mich Themen entdeckt, wo ich dachte, da kann ich irgendwie weiter oder mich auch weiterentwickeln. Das kam auch dadurch, dass man einfach mit der Industrie zu tun hatte.
Also sprich, damals gab es schon bei der Bundeswehr die Idee oder auch die Umsetzung zu sagen, wir brauchen Industriepartner, auch national, nationenübergreifende Tätigkeiten. Das hat einfach dazu geführt, dass man viel mehr gesehen hat von der Welt, von den Branchen, von den Möglichkeiten. Und da dachte ich mir, das ist bestimmt sehr gut möglich außerhalb der Bundeswehr.
Das war für mich zumindest eine Perspektive. Und natürlich mich auch auszuprobieren und herauszufinden: Was kann ich noch? Und zu versuchen, was für einen Impact habe ich mit meinen Skills, mit meinen Fähigkeiten, Fertigkeiten.
Und da war für mich dann so ein bisschen die Entwicklung zu sagen, ich probiere mich außerhalb der Bundeswehr. Und dann habe ich die Bundeswehr verlassen.
Dana: Und nach 13 Jahren ist das ja bestimmt nicht einfach, diese Entscheidung zu treffen.
Da ist man ja schon einen sehr langen Weg gemeinsam gegangen. Und wenn du direkt nach dem Abi dahingegangen bist, dann hat dich das ja auch massiv geprägt. Also es ist kein kleiner Schritt, dann einfach zu sagen, okay tschüss, ich bin dann jetzt mal nach 13 Jahren weg.
Und ich glaube, vor diesem Schritt stehen ja auch viele, die die Bundeswehr in Richtung freie Wirtschaft verlassen wollen, die vielleicht auch heute zuhören. Gab es denn für dich auch zwischendurch mal so einen Moment der Unsicherheit? Also nach dem Motto: „was mache ich denn jetzt?“ Und wie hast du dich auf diesen Schritt vorbereitet? Und vielleicht hast du ja an der Stelle auch schon ein paar Tipps für unsere Zuhörerinnen und Zuhörer, die vor einer ähnlichen Situation stehen oder stehen werden.
Jens: Ich glaube, ich würde da nochmal dieses Beispiel, was du hattest, Valeria, aufgreifen mit der Käseglocke.
Das trifft sich ziemlich gut. Also bei der Bundeswehr als Beteiligter der Bundeswehr, als Mitarbeiter, als Soldat, muss man sich eigentlich um nichts kümmern. Die Gesundheitsversorgung ist geregelt. Ich weiß, was ich morgens anziehen muss. Oder es steht auf irgendeinem Brett, wo ich nachlesen kann, was ich anzuziehen habe. Wo muss ich wann sein, ist meistens vorgegeben.
Aber auch die Karriere an sich ist ziemlich gut strukturiert, was die nächsten Möglichkeiten sind, was auch nicht möglich ist oder wo ich in zwei Jahren lebe. Das ist schon ein bisschen prognostiziert und auch, ich nenne es jetzt mal so, redaktionell ein bisschen vorgegeben.
Und dann kommst du raus aus der Käseglocke.
Nach dem Dienstzeitende, hast den letzten Dienst-Tag erlebt, hast davor schon deine ganzen Sachen abgegeben, kommst dann raus in die andere Welt. Und bei mir war damals so eine unbewusste Orientierungslosigkeit. Nicht besonders psychosomatisch oder emotional, sozial, sondern sozusagen, okay, ich habe jetzt 13 Jahre lang einem Organismus beigewohnt, wie geht es jetzt weiter? Und für mich war auch die Möglichkeit, die die Bundeswehr einem bietet, also Absicherung finanziell als auch Weiterbildungsmöglichkeiten, eigentlich Grund genug zu sagen: „ich mache erstmal nichts“.
Jetzt war ich 13 Jahre da, ich nenne es mal Käseglocke, und jetzt kann ich auch mal schauen, was die Welt so bietet. Ich habe dann auch erstmal alles bereist, alles umgebaut, alles angepasst, alles gekauft, was man anscheinend sich während der Bundeswehrzeit nicht leisten wollte, konnte oder nicht die Zeit dafür hatte.
Das war natürlich auch ein schöner Moment und habe dann aber auch festgestellt, dass der Grund oder die Intention, die ich so hatte, einen Impact zu haben oder weiterzukommen, dass natürlich das auch wieder aufgelebt war und ich da irgendwas für mich identifizieren musste. Und da kam mir ein bisschen zugute, dass ich in den letzten Dienstjahren auch immer Kontakt hatte mit anderen Firmen, die entweder für die Bundeswehr, mit der Bundeswehr irgendwas durchgeführt haben. Das heißt auch Kontakt zu, sag ich mal geschäftlichen oder betrieblichen Personen, aber auch mit anderen Mitstreitern.
Ich war ja nicht der Einzige, der die Bundeswehr verlassen hat. Es gab da auch eine Gruppierung, mit der man sich gut ausgetauscht hat, aber auch die Unterstützung, sei es durch den Berufsförderungsdienst (BFD), Networking-Termine oder Ähnliches. Und so kam es dann im Endeffekt, dass ich dann nach den 13 Jahren dann auch mit dem einen oder anderen gesprochen habe, den ich jetzt immer noch als Kollege habe bei CGI. Der auch einen ähnlichen Werdegang hatte wie ich, das heißt Soldat und dann gewechselt ist, raus aus der Käseglocke, rein in die zivile Wirtschaft.
Und da hat es sich ein bisschen angefühlt wie „feels like coming home“. Im Sinne von, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mir bekannt geworden sind bei CGI, einen ähnlichen Werdegang hatten, eine ähnliche Käseglocken-Mentalität kannten. Und deshalb war dieses Ankommen bei CGI sehr, sehr angenehm, weil das, was man so aus der Kameradschaft kennt, so ein bisschen das ist, was diese Mitarbeiterschaft oder Belegschaft für mich war, gerade im Defense & Intelligence-Bereich.
Und deshalb war der Schritt, auch wenn es eine Käseglocke war und auch wenn man erst mal eine unbewusste Orientierungslosigkeit hatte, sehr angenehm eigentlich da anzukommen und sich direkt wohlzufühlen.
Valeria: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ich spreche ja selbst oft mit Bewerberinnen und Bewerbern, die eben an dieser Stelle stehen und gegebenenfalls ein bisschen Angst haben, wie wird das denn der zivilen Welt sein? Jetzt hast du schon ein paar Punkte aufgegriffen.
Würdest du denn sagen, bei dir gab es so einen Moment, in dem du gemerkt hast, dass du eine neue Sprache lernen musst? Oder war das eigentlich ein ganz organischer Übergang?
Jens: Nee, Ich glaub also für mich würde ich sagen, da habe ich nicht irgendwie Herausforderungen gesehen. Für mich war es aber wichtig, das Wording, also die Ausdrucksweise, die man bei der Bundeswehr hat, auch mit dem Schuldeutsch zu verbinden. Weil für mich es ganz wichtig ist, das, was ich sage oder das, was ich damit intoniere, dass es bei meinem Gegenüber auch ankommt.
Deshalb war das für mich eigentlich gar keine große Challenge zu sagen, ich spreche jetzt in vollen Sätzen oder ich spreche mit kompletter Absicht mein Gegenüber an. Deshalb hat das ganz gut in den Tag gepasst, auch in meinem zivilen Alltag. Aber lustig ist, dass man immer noch, dadurch, dass man mal demselben Organismus angehört hat, und ehemalige Soldaten auch noch jetzt in meinem Team sind, dass man auch einfach Akronyme oder Sätze, Slogans einfach von der Bundeswehr übernommen hat.
Deshalb kommen bei uns im Alltag auch so Sachen vor wie „KZH“ oder „Denken, Drücken, Sprechen“, gerade heutzutage in den ganzen Kollaborationssoftwares, die es gibt. Da muss man sich auch das mal vor Augen halten, wie es funktioniert. Aber auch, wenn man einen unangenehmen Kunden hat oder einen unangenehmen Vorgang, zu sagen, wir brauchen da ein besseres „Ohr am Feind“.
Das ist so ein bisschen die Metapher, die wir mitgenommen haben aus der Bundeswehr. Und natürlich auch das „DAP“: das Dienstabschlussbier, gibt es heutzutage immer noch. Heißt anders und findet woanders statt. Aber das haben wir uns natürlich auch ein bisschen bewahrt.
Valeria: Lustig. Was ist denn mit den anderen Mitarbeitern in deinem Team? Können die damit was anfangen, die jetzt nicht vom Militär kommen?
Jens: Ja, die kriegen das mit.
Ich habe eine sehr, sehr gute Mischung im Team. Ca. 40 Prozent sind ehemalige Soldaten, auch von unterschiedlichen Nationen.
Da sind wir bunt gemischt. Von Zivildienstleistenden bis hin zu denjenigen, die Zeit bei der Bundeswehr verbracht haben. Frau, Mann, Groß, Klein, Dick, Dünn, Alt, Jung sind alle bei mir im Team vorhanden.
Wir haben eine gute Durchmischung. Und gerade die Mischung macht es auch aus. Also sprich, Personen, die dann sagen, was heißt „Neukrank“?
Dann gibt es immer zwei, drei amüsante Momente und dann wird das aufgeklärt. Und gerade dieser frische, ich nenne es immer: Nicht-Olive-Blick, also ein Blick, den man nicht durch seine vorhergehende Tätigkeiten irgendwie aufbringen kann, diese Mischung macht es am meisten aus.
Und das macht auch am meisten Spaß mit so einem, ich sage jetzt nicht Gemischtwarenladen, aber mit so einem bunten Haufen einfach zu arbeiten, voranzukommen. Das ist das, was am meisten Spaß macht.
Valeria: Sehr schön.
Da wird doch Diversity groß geschrieben. Das freut uns natürlich. Jetzt haben wir ja viel über deine Erfahrungen beim Militär gesprochen.
Wie kam es denn letztendlich dazu, dass du zu CGI gekommen bist?
Jens: Im Endeffekt war es ein ehrliches Gespräch. Ein Austausch mit einem aktiven Mitarbeiter, damals bei mir noch als aktiver Soldat in den letzten Diensttagen meiner SAZ-Zeit, wo ich mich einfach auch ehrlich mal jemandem widmen konnte, wie ist es denn da draußen außerhalb der Käseglocke. Und da war ein Mitarbeiter, mit dem ich heute noch viel bei CGI verbinde und tue, wo wir uns ausgetauscht haben. Der meinen Werdegang kannte, dessen Werdegang ich erfahren durfte, also auch mit Entwicklungsmöglichkeiten, was gibt es bei CGI? Genauso die Möglichkeit, voranzukommen in verschiedenen Themen.
Also das, was mich ein bisschen tangiert hat, was für einen Impact habe ich und wo kann ich mich weiterentwickeln und wie kann ich mich ein bisschen verwirklichen.
Und im Endeffekt war das einfach das nicht so kalte Wasser, in das man geraten ist, weil man in einer Umgebung, in einer Kameradschaft, im Endeffekt ist es die Kollegenschaft in der man gelandet ist, die wusste, was da für einer kommt, mit welcher Erfahrung und auch die ganzen Möglichkeiten hatte, Fragen zu stellen und dann eine ehrliche Antwort zu bekommen. Im Endeffekt war das ein ganz klassischer Austausch mit dem CGI-Mitarbeiter und einem potenziellen Interessenten in Form von mir, der einfach dazu gematcht hat, dass sich das angenehm gefühlt hat und deshalb habe ich es ausprobiert und irgendwie bin ich seit 2017 da verankert.
Valeria: Okay, sehr schön.
Was war denn jetzt für dich in der Privatwirtschaft eine große Überraschung? Irgendwelche Freiheiten, die du so vorher nicht hattest? Gab es da etwas?
Jens: Freiheit würde ich nicht sagen. Ich würde eher sagen, die Verantwortlichkeiten, die man hat.
Also gerade in den betriebswirtschaftlich orientierten Organisationen, wohin sich die meisten zivilen Firmen zuordnen würden, ist natürlich die budgetäre Sicht auf Vorgänge eine ganz, ganz wichtige. Die gibt es bei der Bundeswehr auch. Die gibt es auch oder gab es auch auf meiner Ebene als Hauptmann natürlich mit einer gewissen Verantwortungsvariante.
Für mich war aber die größte Challenge oder Herausforderung auch das höchste Verständnis, was ich aufbringen musste, für budgetäre Vorgänge. Und das führt aber auch dazu, dass man mehr Verantwortung hat und aber gleichzeitig auch mehr Gestaltungsfreiraum. Da kam ich dann im Endeffekt wieder zu dem Element, dass meine Arbeit einen Impact haben sollte oder dementsprechend ich mich auch selbst verwirklichen möchte, weil die Gestaltungsfreiheit mir genau das geboten hat. Auch die Variante, dass man einfach Projekte oder Tätigkeiten, sei es jetzt Arbeitspakete, sei es irgendwelche Vorgänge oder Themen, dass man da sehr frei ist, wie man die gestaltet, sprich wen man sich dazu holt, um als Team zu wirken, welche Fähigkeiten einem fehlen, die man irgendwie aufarbeiten oder entwickeln kann.
Das war für mich der Punkt, wo ich dann für mich erkannt habe, hey, bei CGI, außerhalb der Käseglocke der Bundeswehr, klappt es echt gut und damit kann ich das erreichen oder auch das genießen, was ich unbedingt wollte. Bei der Bundeswehr gibt es manchmal Vorgänge, die sehr hierarchisch orientiert sind. So ist die Organisation auch strukturiert.
Es gibt auch ein ganz enges Reglement. Die Bundeswehr ist Selbstversicherer, das heißt, sie macht lieber ein engeres Reglement, wie was zu tun oder zu lassen ist, um damit eine Risiko Mitigation zu erreichen. Das gibt es auch in jedem Konzern.
Das gibt es auch bei CGI. Da gibt es auch eine Hierarchie, die in meiner Welt sehr, sehr flach ist und auch dementsprechend eher so als Sparringspartner zu sehen ist. Das sind Elemente, die ich sehr genieße und die ich sehr gut finde und deshalb sind das so Elemente, wo ich für mich denke, ich habe das erreicht oder das, was ich mir gewünscht habe, habe ich bei CGI gefunden.
- [21:53] Was macht gute Führung aus und welche Tipps hast du für den Wechsel?
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Dana: Das klingt toll. Heute führst du ja auch eines der größten Teams bei CGI. Du hast vorhin schon ein bisschen erzählt, ein bunter Strauß an Kolleginnen und Kollegen.
Du hast vorhin auch schon gesagt, dass dich das Thema Führung bei der Bundeswehr auch schon beschäftigt hat, dass es dich auch ein Stück weit geprägt hat. Jetzt würde ich gerne von dir wissen, was macht denn aus deiner Sicht wirklich gute Führung aus?
Jens: Das ist gar nicht so einfach. Ich glaube, da gibt es eine Million Ansätze und wenn man bei Google bestimmt diese Frage reingibt, gibt es mehr als zwei Antworten.
Ich muss sagen, dass die Bundeswehr mit den Karrieremöglichkeiten, die ich beschreiten durfte, sehr viel Wert auf Führungsverhalten und Führungsausbildung gelegt hat. Meiner Meinung nach ist die Ausbildung zum Offizier immer noch eine der wertvollsten Karrieremöglichkeiten, wenn man im Bereich der Führung best practice gute Ansätze bzw. auch allgemein gültige Ansätze mitkriegen möchte.
Für mich hatte ich auch die Möglichkeit, bei der Bundeswehr die Führung zu erleben und da für mich die Elemente mitzunehmen in die freie zivile Welt, die ich für mich am besten empfunden habe und die für mich am besten umzusetzen sind. Für mich hat sich dann herauskristallisiert, dass gerade Führung eigentlich die Verbindung zwischen Vertrauen und Konsistenz ist. Sprich, wenn ich Vertrauen habe zu denen, die mit mir, für mich, bei denen ich ein Teil da bin, zum Arbeiten, schaffe ich Transparenz.
Wenn ich diese Transparenz und das Vertrauen nicht nur mit einer Momentaufnahme behaftet an den Tag lege, sondern über eine gewisse Dauer, sprich Konsistenz, dann ist das für mich Führung. So, wie ich es auch erleben möchte von meinen Vorgesetzten oder von denjenigen, die mir eine Aufgabe geben.
Eine klare Kommunikation und Verantwortung. Ich glaube, das ist ein bisschen Selbstreden, das gehört immer dazu. Dafür ist man ja auch Vorgesetzter oder auch gerade im Bereich Leadership sind das ganz klare Stellschrauben, wie man den Charakter definieren kann. Was einem immer aus diesen klassischen Bundeswehrmentalitäten ankommt, dass man immer mit Befehl und Gehorsam vorankommt.
Das klappt auch bei der Bundeswehr bis zu einem bestimmten Grad dann und ab einem bestimmten Grad nicht mehr. Das heißt, Menschen anzuweisen, Mitarbeiter zu verpflichten, das ist eine Möglichkeit. Für mich steht aber Führung eher dafür, für eine Tätigkeit, für eine Vision, für ein Projekt die Mitarbeiter zu gewinnen.
Also wieder das Sprichwort Motivation gepaart mit der Transparenz für ein Vorgehensmodell und natürlich auch über die Dauer hinweg eine gewisse Konsistenz in dieser Motivation aufrecht zu halten. Nun, was ich auch gelernt habe und was ich auch erfahre durch meine Vorgesetzten ist, dass sich halt Empathie und Struktur nicht ausschließt. Man braucht eine Struktur, die einen ermöglicht, in seinem Wirkkreis optimal zu arbeiten.
Man braucht auch, ich nenne es mal Eskalationsmöglichkeiten. Man braucht auch mal eine helfende Hand. Man braucht auch mal eine Hand, die einen stoppt, um nicht weiterzugehen.
Und deshalb ist gerade das Gepaarte der Empathie genau das - und da komme ich wieder ein bisschen zurück zu meinem ersten Ideengang - dass jeder einen individuellen Führungsstil verdient hat. Und Empathie mit einer vordefinierten Struktur, Konsistenz, Vertrauen im Sinne von Transparenz, ist eigentlich genau das, was ich mitgenommen habe, was ich tagtäglich versuche zu leben, was mir auch entgegengebracht wird bei CGI. Und deshalb für mich, in meinem Werdegang, sehr, sehr gut funktioniert.
Dana: Hast du vorhin schon erzählt und ich habe vorhin schon gedacht, wow, ja, finde ich super, und mega wertvoll und auch ein ganz, ganz toller Ansatz. Sehr schön, Jens.
Wenn jetzt jemand zuhört, der oder die noch bei der Bundeswehr ist und gerade überlegt, ich würde gerne in die freie Wirtschaft wechseln, hast du vielleicht einen Tipp für die Person, den du mitgeben kannst?
Jens: Ja, auf jeden Fall.
Gerade auch, dass es natürlich super spannend ist, gerade die Zeit zwischen einer langjährigen Bundeswehrzugehörigkeit und dann in einen anderen Organismus, in einen anderen Bereich zu treten.
Ich möchte da mitgeben, erwarte nicht, dass der erste Job oder die erste Tätigkeit die perfekte Option für dich ist.
Man muss nicht gleich irgendwie den Mittelpunkt seiner Zielscheibe treffen und sagen, dass der nächste Job nach der Bundeswehr der ist, mit dem man dann die Rente begehen möchte oder dann auch dort die steilste Karriere an den Tag legen kann, die einem passt.
Man muss offen bleiben für Möglichkeiten, sich etwas anzuschauen. Auch die Fehler, die man vielleicht erfährt oder die man dann auch selbst begeht, diese auch offen entgegenzunehmen.
Und ein ganz, ganz wichtiges Element, was ich auch noch heutzutage in Bewerbungsgesprächen mit ehemaligen Soldaten oder noch aktiven Soldaten mitbekomme ist, die eigene Selbstwahrnehmung.
Man glaubt gar nicht, was man alles an unbewussten Fähigkeiten mitbringt als Angehöriger einer Streitkraft, dass man gar nicht in dem Softskill, Hardskill oder sonstigen Skillsetting irgendwie hinterlegen kann. Gerade so Sachen wie das Soldatenleben einem mitbringt, sprich Zeitmanagement, auch die Insights von irgendwelchen Vorgängen oder dieses klassische „Leben in der Lage“, dass sich die Situation so verändert hat, dass man einfach mit der Ausgangssituation nicht mehr umgehen kann, sondern sich neu adaptieren muss. Das sind Elemente, die bringt meiner Meinung nach ein jeder mit, der diesem Organismus mal beigewohnt hat.
Und das sind diese unbewussten Fähigkeiten, die jeder auch an den Tag bringen sollte, gerade im Bewerbungsgespräch, gerade bei der neuen Form, die ihn ermöglicht, nach der Bundeswehr irgendwo sich zu entwickeln, weiterzukommen oder auch sich zu verwirklichen.
- [27:28] Klartext-Check mit Jens
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Dana: Wie sagt man so schön? Sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.
Sondern wissen, was man wert ist und was man auch für Fähigkeiten hat. Super, finde ich cool.
Danke dir für deine Offenheit, Jens. Bevor wir dich heute aus unserer Aufnahme entlassen, kommt unser Lieblingsmoment, unser „Klartext-Check“. Jens, es kommen jetzt gleich ein paar kurze Entweder-oder-Fragen und ich möchte dich einfach bitten, antworte mal ganz spontan, was eher auf dich zutrifft.
Entweder das eine oder das andere. Bist du bereit?
Jens: Ja klar, leg los.
Dana: Gut, dann kann es losgehen.
Pass auf, eine klassische Frage, die jetzt auf jeden Fall kommt: Flecktarn oder Hoodie?
Jens: Hoodie, auf jeden Fall Hoodie.
Dana: Sehr schön.
Struktur oder Spontanität?
Jens: Ich würde sagen, strukturierte Spontanität. Also das ist das, was am meisten passt.
Dana: Hmm, schließt sich das aus? Nein, ich weiß nicht, okay.
Strategiepapier oder eher Bauchgefühl?
Jens: Bauchgefühl und Erfahrung, das ist dass, worauf man sich immer verlassen kann, zumindest auf meinen Bauch.
Dana: Sehr gute Antwort, sehr gut. So, und eine Letzte habe ich noch für dich: "Jawohl" oder "ich habe da eine Idee"?
Jens: Ich hätte eine Idee. Das trifft auf jeden Fall eher zu.
Dana: Sehr gut, Prima Jens! Danke dir für diesen kleinen, interessanten Klartext-Check. Ich würde sagen, das Lagebild steht. Die Mission von heute ist erfüllt.
Damit sind wir auch am Ende unserer heutigen Folge und das hat wieder richtig viel Spaß gemacht. Oder Valeria?
Valeria: Ja, auf jeden Fall. Danke Jens das du uns so einen schönen Einblick gegeben hast, hinter die Kulissen auch für die Leute die sich einfach dafür interessieren und noch nicht so viel mit der Bundeswehr zu tun haben. Auf jeden Fall eine schöne Podcast Folge.
Jens: Besten Dank! Hat sehr Spaß gemacht, hat mich gefreut.
Valeria: Perfekt.
Wenn ihr da draußen nun auch vor einem Wechsel steht und Lust bekommen habt, mehr über CGI als Arbeitsgeber zu erfahren, dann schaut gerne auf unserer Kariere Website vorbei, oder folgt uns auf LinkedIn und Instagram.
Und natürlich: abonniert unseren Podcast, damit ihr keine Folge mehr verpasst und lasst auch sehr gerne eine Sternebewertung da. Bis zum nächsten Mal.
Dana: Bis zum nächsten Mal. Tschüss!