In der Gesamtverteidigung entscheidet nicht allein, welche Informationen verfügbar sind. Entscheidend ist, dass die richtige Information zur richtigen Zeit am richtigen Ort ankommt – sicher, verlässlich und über Organisationsgrenzen hinweg.

Beim Bonner IT-Dialog 2026 zeigen wir, wie moderne IT dazu beiträgt, Führungsfähigkeit auch in verteilten und dynamischen Lagen sicherzustellen. Im Mittelpunkt stehen zwei entscheidende Fähigkeiten: hochsichere mobile Kommunikation und die intelligente Verknüpfung verteilter Daten und Informationen.

Besuchen Sie unsere Expertinnen und Experten an Stand S12 im Saal Schumann.

NATO-Flagge als Symbol für internationale Verteidigungszusammenarbeit

Führung kann nicht davon abhängig sein, ob sich Entscheidungsträger gerade an einem stationären Arbeitsplatz befinden. Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten müssen dort sicher verfügbar sein, wo sie gebraucht werden.

Wie das funktioniert, zeigen wir mit HERMES: einer gemeinsam mit der NATO und secunet Security Networks entwickelten Lösung für hochsichere mobile Kommunikation, die bereits bei der NATO im Einsatz ist.

HERMES erweitert stationäre Kommunikationsstrukturen um eine mobile Komponente. Führungskräfte können damit ihre digitale Arbeitsumgebung orts- und zeitunabhängig nutzen und Entscheidungsprozesse auch in verteilten Lagen fortführen.

Hochsichere mobile Kommunikation für NATO-Führungskräfte im Projekt Hermes

Führungsfähigkeit braucht mehr als sichere Kommunikation: In komplexen Lagen entstehen relevante Informationen gleichzeitig an vielen unterschiedlichen Stellen – bei Streitkräften, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Betreibern kritischer Infrastrukturen und weiteren Beteiligten. Entscheidend ist, diese Informationen aus unterschiedlichen Quellen schnell zusammenzuführen und für ein gemeinsames Lagebild verfügbar zu machen, und zwar durchgängig bis zur einzelnen Einsatzkraft im Feld. Wir zeigen dafür einen KI-gestützten Ansatz für verknüpfte Datenräume, der dezentrale Informationen erschließt, strukturiert und organisationsübergreifend nutzbar macht.

Das Lagebild beginnt vorn. Gerade dort entstehen entscheidende Informationen oft unter schwierigen Bedingungen und ohne stabile Verbindung. Unser handflächengroßes, handschuhbedienbares KI-Gerät erfasst gesprochene Meldungen offline, wandelt sie lokal in strukturierte Einsatzdaten um und synchronisiert sie, sobald wieder eine Verbindung besteht. Am Beispiel eines Convoy Support Centers zeigen wir live, wie so etwa Ladungs-, Schadens- oder Lagemeldungen direkt in das gemeinsame Lagebild einfließen können.

Erleben Sie die Lösung live an unserem Stand.

Experten koordinieren in einem Lagezentrum digitale Systeme zur Stärkung von Resilienz und Interoperabilität im Sicherheitsökosystem.

Führungsfähigkeit in der Gesamtverteidigung ist nicht allein eine technologische Frage. Entscheidend ist, dass Streitkräfte, Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Verwaltung, kritische Infrastrukturen und weitere Beteiligte ihre Fähigkeiten im Ernstfall wirksam miteinander verbinden können.

Genau hier setzt die AFCEA-Studie „Gesamtstaatliches Sicherheitsökosystem 2030 – Vom Nebeneinander der Akteure zur gemeinsamen Wirkung“ an, die beim Bonner IT-Dialog vorgestellt und von CGI als Partner unterstützt wird. Sie untersucht, wie Deutschland ein ressortübergreifendes, digital vernetztes und resilientes Sicherheitssystem entwickeln kann – und wie aus leistungsfähigen einzelnen Akteuren ein handlungsfähiges Gesamtsystem wird.

CGI bringt sich dabei auch inhaltlich in die Studie ein: Unser Ansgar Kaltwasser hat seine Expertise in die Erarbeitung eingebracht und ist beim Bonner IT-Dialog für Sie vor Ort.

AFCEA-Studie: Koordinationslücke gefährdet die gesamtstaatliche Verteidigung

Führungsfähigkeit braucht nicht nur leistungsfähige Technologien, sondern auch ein starkes Innovationsökosystem, das neue Lösungen schnell in die Anwendung bringt. Dafür braucht Deutschland einen innovationsstarken Defence-Mittelstand und eine engere Zusammenarbeit zwischen etablierten Unternehmen, Start-ups, Wissenschaft und öffentlicher Hand.

Deshalb unterstützt CGI den DefenseTech-Inkubator.NRW als strategischer Partner und Sponsor. Die Initiative bringt Industrieunternehmen, Start-ups, Hochschulen und Forschungseinrichtungen zusammen und unterstützt insbesondere junge Unternehmen und Spin-offs dabei, innovative Technologien für den Verteidigungsbereich weiterzuentwickeln.

Wie bleibt Deutschland auch in komplexen, dynamischen Lagen führungs- und handlungsfähig? Beim Bonner IT-Dialog möchten wir diese Frage nicht nur diskutieren, sondern anhand konkreter Lösungen und Erfahrungen beantworten.

An unserem Stand erwarten Sie:

  • Sichere mobile Kommunikation: Erleben Sie mit HERMES eine Lösung, die bereits bei der NATO im Einsatz ist.
  • Verknüpfte Datenräume & Edge Intelligence: Erleben Sie, wie KI-gestützt Datenräume verteilte Informationen aus unterschiedlichen Quellen zusammenführen und für ein gemeinsames Lagebild nutzbar machen – ergänzt durch ein handschuhbedienbares Edge-KI-Gerät, das Meldungen direkt vor Ort erfasst, strukturiert und offline verarbeiten kann. Live am Beispiel eines Convoy Support Centers.
  • Expertise für Führungsfähigkeit: Diskutieren Sie mit unserem Experten, der seine Erfahrung auch in die AFCEA-Studie zum „Gesamtstaatlichen Sicherheitsökosystem 2030“ eingebracht hat.
  • Defence-Innovation: Lernen Sie den DefenseTech-Inkubator.NRW kennen und sprechen Sie mit uns darüber, wie wir gemeinsam einen starken Defence-Mittelstand voranbringen.
Bonn und Köln zur goldenen Stunde