Ein laufendes Modernisierungsvorhaben brauchte mehr Klarheit und Steuerung

Ein Hersteller von Antriebs- und Energiesystemen modernisierte mit CGI seine über viele Jahre gewachsene IT-Landschaft. Entwicklungsnahe und produktionsnahe Systeme, industrielle PCs, Applikationen, Tools, Server, Datenbanken und Verzeichnisse waren historisch entstanden und teilweise veraltet. Parallel dazu lief bereits ein Modernisierungsprogramm, dessen Zielbild, Status und Roadmap noch nicht klar genug waren.

Damit entstand Handlungsbedarf über die reine Technik hinaus. Die IT sollte modernisiert und stärker an die Enterprise IT angebunden werden. Zugleich ging es darum, Risiken aus fehlender Redundanz, lückenhafter Dokumentation, nicht durchgängig etablierten Wiederherstellungskonzepten und möglichem Know-how-Verlust zu verringern. Für den Kunden stand damit nicht nur ein technischer Umbau an, sondern eine belastbare Neuaufstellung der gesamten Umgebung für Entwicklung und Fertigung.

 

Das Vorgehen

Das Modernisierungsvorhaben neu strukturiert und umgesetzt

CGI analysierte das laufende Modernisierungsprogramm, strukturierte es neu und übernahm die Verantwortung für Turnaround und Neuplanung. Damit verschob sich der Fokus von einem unklaren Zwischenstand hin zu einer geordneten Weiterentwicklung der geschäftskritischen IT-Umgebung im Zusammenspiel von Entwicklung, Fertigung und Enterprise IT.

Im nächsten Schritt ging es um Migration, Modernisierung und Standardisierung von Entwicklungs- und Produktionssystemen. CGI unterstützte die Integration der IT in die Enterprise IT und setzte Maßnahmen um, die Transparenz und Steuerbarkeit verbesserten. Dazu gehörten die Dokumentation von Tools und Applikationen, die Paketierung von Anwendungen, Zielarchitekturen für kritische Applikationen sowie die Weiterentwicklung spezialisierter Legacy-Applikationen.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Standardisierung industrieller PCs und der Modernisierung zentraler Umgebungen. Dazu zählten eine zentrale Entwicklungsumgebung, eine modernisierte Engineering- und Projektkonfigurationsumgebung, eine Partner-Entwicklungsumgebung, ein Simulator Control System sowie ein erweiterter IT-Servicekatalog. Die Umsetzung erfolgte unter engem Zeitdruck und in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden. Nach Rückmeldung der Kundenseite war genau diese gemeinsame Arbeitsweise entscheidend, um die Ziele zu erreichen.

Ingenieurteam überwacht industrielle Systeme

Die Ergebnisse

Eine klarer dokumentierte und besser steuerbare IT-Landschaft

Die geplanten Programmziele wurden in einem Zeitraum von rund anderthalb Jahren erreicht. Im Zuge der Migration, Modernisierung und Standardisierung wurden mehrere hundert Clients, mehr als hundert Server und Datenbanken sowie mehrere hundert Directories integriert. Zusätzlich wurden über hundert Applikationen paketiert, über tausend Tools dokumentiert und ein relevanter Teil davon freigegeben. Für mehrere Dutzend kritische Applikationen entstanden Zielarchitekturen.

Mit dem Abschluss der Maßnahmen wurde der bisherige dezentrale Infrastrukturstack abgelöst. Für die Produktion wurde ein Monitoring-System eingeführt, für Manufacturing ein Backup-Konzept etabliert. Damit erhielt der Kunde eine besser dokumentierte und stärker standardisierte Grundlage für den Betrieb entwicklungs- und produktionsnaher IT.

Gegenüber der Ausgangslage entstand ein zentralerer und transparenterer Zielzustand. Die IT wurde stärker an die Enterprise IT angebunden, relevante Systeme und Tools wurden erfasst, Anwendungen paketiert und kritische Applikationen architektonisch eingeordnet. So konnten Transparenz-, Betriebs- und Know-how-Risiken reduziert werden. Messbare Effekte auf Business Performance, Kosten oder langfristige Betriebskennzahlen sind im vorliegenden Material nicht belegt und werden daher nicht dargestellt.